Pfingstferien 2011
Es war einmal....
Von Märchen und Sagen
Gemeinsam streiften wir durch den Spessart um Geheimnisse zu erforschen und vergrabene Schätze in dunklen Burgverliesen zu suchen, erkundeten verwunschene Ort, suchten verzauberte Prinzen an Brunnen, manch einer konnte vielleicht auch Feen und Wichtel auf Waldlichtungen entdecken.
Wir erzählten uns Märchen und Geschichten, malten und bastelten, kochten und bucken Zaubergerichte und Märchenkuchen, verkleideten und schminkten uns...
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Bruno Bettelheim schreibt in der Einführung "Das Ringen um den Sinn des Lebens" zu seinem Buch "Kinder brauchen Märchen":
"Soll eine Geschichte ein Kind fesseln, so muß sie unterhalten und seine Neugier wecken. Um aber sein Leben zu bereichern, muß seine Phantasie anregen und ihm helfen, seine Verstandeskräfte zu entwickeln und seine Emotionen zu klären. Sie muß auf seine Ängste und Sehnsuchte abgestimmt sein, seine Schwierigkeiten aufgreifen und zugleich Lösungen für seine Probleme anbieten. Kurz: sie muß sich auf alle Persönlichkeitsaspekte beziehen. Dabei darf sie die kindlichen Nöte nicht verniedlichen, sie muss sie auch in ihrer Schwere ernst nehmen und gleichzeitig das Vertrauen des Kindes in sich selbst und seine Zukunft stärken. (...) Oberflächlich betrachtet, lehren Märchen zwar wenig über die Verhältnisse des modernen Lebens in der Massengesellschaft, denn sie wurden erfunden, ehe diese entstand. Über innere Probleme des Menschen jedoch und über die richtige Lösung für seine Schwierigkeiten erfährt man mehr aus ihnen" (...)